Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Die Weiße Elster wird Flusslandschaft des Jahres 2020/2021

Flüsse verbinden Regionen und Länder. Die Weiße Elster entspringt in Tschechien und fließt durch Sachsen, Thüringen und Sachsen - Anhalt. In Zeiten des Klimawandels kommen verstärkt Dürren aber auch Starkregenereignisse auf uns zu. Das bedeutet im Umkehrschluss auch neue Aufgaben des Hochwasserschutzes und der Verlangsamung des Gewässerabflusses. In Zukunft kommt es vielleicht darauf an, dass Wasser so langsam wie möglich abfließt. Wir brauchen mehr Ausgleichsflächen und für die Flüsse Möglichkeiten sich selbst einen Weg im unbegradigten Flussbett zu suchen. Jahrzehnte und Jahrhunderte haben wir damit zugebracht, Flüsse so schnell als möglich ins Meer zu leiten. Jetzt müssen wir vielleicht umdenken und Wasser so lange wie möglich im Land halten. Die Ehrung der Weißen Elster als Flusslandschaft des Jahres hilft uns hoffentlich länderübergreifend diese Aufgaben anzugehen und zu meistern. Weiterlesen


Bewerbung für die Weiße Elster als Flusslandschaft des Jahres 2020/2021

Nach der Schwarza und der Helme soll nun auch die Weiße Elster als dritter Fluss in Thüringen Flusslandschaft des Jahres 2020/2021 werden. Der Verein NaturFreunde Gera hat die Bewerbung nun eingereicht. Einen besseren Tag hätte es nicht geben können, denn die derzeitigen Rekordhitze erinnert uns, wie wichtig unsere Fließgewässer sind. Sie verschaffen uns nicht nur Kühlung; sie sind Erholungsraum, Lebensraum, Energieträger und vieles mehr. In Thüringen erreichen die meisten größeren Fließgewässer nicht den, durch die Europäische Wasserrahmenrichtlinie definierten, guten ökologischen Zustand. Die Lebensadern unseres Landes müssen dringend wieder belebt werden! Deshalb wünsche ich mir die Weiße Elster als Flusslandschaft des Jahres 2020/2021 für Thüringen. Weiterlesen


Demokratie erleben

Passend zur heftigen Debatte der Schulgesetznovellierung, besuchte die 9. Klasse der Regelschule „Karl Christian Friedrich Krause“ aus Eisenberg den Thüringer Landtag. Im anschließenden, gemeinsamen Gespräch wurde ganz konkrete Ideen für den zukünftigen Jugendbeirat der Stadt Eisenberg entwickelt. Neben einem eigenen Jugendclub wurden auch die Möglichkeiten für öffentliche Filmvorführungen und eine gemeinsame Abfallsammelaktion besprochen. Es wurde deutlich, dass wir die Demokratie nur mit Leben füllen, wenn es gelingt zukünftigen Wählerinnen und Wählern die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen vor Ort einzubringen. Dafür drücke ich den Schülerinnen und Schülern die Daumen. Weiterlesen


Steffen Much

Förderung junger Künstler

Checkübergabe an das Videomusikprojekt "Denk mal drüber nach!". An die beiden Rapper Richard Müller und Philipp Kraft wurde ein Scheck über 400 € der "Alternative 54" übergeben. Das Video der Rapper setzt Zeichen gegen Alltagsrassismus wie wir ihn täglich erleben können und regt dabei zum Nachdenken an: https://www.youtube.com/watch?v=o8wsBkmDekE. Die Checkübergabe fand in den Räumlichkeiten des Mehrgenerationenhauses in Stadtroda statt. Vielen Dank an die Leiterin des Blitz e.V. Cornelia Möbius und den Gebietsjugendpfleger Felix Burandt. Die Alternative 54 Erfurt e.V. wurde als Reaktion auf die, im Artikel 54 der Thüringer Verfassung geregelte, automatische Anpassung der Diäten gegründet. Seitdem spenden Abgeordnete der Linken diese Beiträge an den Verein und haben dadurch in den letzten 20 Jahren mehr als 1,2 Millionen Euro an Thüringer Vereine zur Unterstützung der Arbeit auf den Gebieten des Sozialen, der Bildung, des Sports und der Kultur in Thüringen überreichen können. Weiterlesen


Zu Besuch bei der Bürgerinitiative "Für ein lebenswertes Werratal" in Berka

Das Hauptthema waren an diesem Tag die stetig wachsenden Salzhalden. Über dieses komplexe Thema wurde viel erzählt. Für mich bleibt der Eindruck, die Kali und Salz AG wehrt sich mit einer Armee von Experten, Juristen und Ingenieuren gegen das Offensichtliche. Die Halden müssen sauber recycelt oder aber, wenn auch als schlechtere Variante, entsorgt werden! Worauf läuft die Verzögerungstaktik momentan hinaus? In wenigen Jahrzehnten ist der Konzern wahrscheinlich weg und die Gesellschaft bleibt auf den Entsorgungskosten sitzen. Mein Respekt gilt der Bürgerinitiative, die den zermürbende  Kampf David gegen Goliath nicht aufgibt und seit Jahren auf die Probleme aufmerksam macht und versucht großen Schaden für die Allgemeinheit, wie die weitere Versalzung des Grundwasserkörpers, die Zerstörung des Flussökosystems Werra und die weitere Vergrößerung der unterirdischen Giftmülldeponie, zu verhindern. Weiterlesen


Landwirtschaft nach 2020

Die gemeinsame Veranstaltung des Kompetenzzentrums Natura 2000 Stationen und des Thüringer Landesamtes für  Umwelt, Bergbau und Naturschutz fand am 15. 05. 2019 in Erfurt statt. Fazit : Wir brauchen die Landwirtschaft als Landschaftspfleger und Umweltschützer.  Aber zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz liegt auch seit jeher ein gewisses Spannungsfeld unterschiedlicher Ansichten. Trotz der sich zu jeder GAP wiederholenden Versprechen der Entbürokratisierung von Umweltförderprogrammen, wird es schwierig, die steigenden Anforderungen an die Umweltschutzleistung der Landwirte einfacher zu verpacken. Die Hoffnung bleibt. Deutlich wurde vor allem auch eines:  Wollen wir die Landwirte als Akteure nicht verlieren,   heißt es nicht - streng kontrollieren, hart sanktionieren und bei Problemen sich selbst überlassen – sondern:  Den Praktikern ganz genau zuhören, gemeinsam Lösungen finden und Fördermittel  einkommens- und umweltwirksam  gestalten. Weiterlesen


Die Milch macht mich nachdenklich!

Ich habe zwei vorbildliche Mischbetriebe, die LEVER AG in Heiligenstadt und die Agrargenossenschaft " Im Ohnetal" Niederorschel,  besucht. Mischbetriebe, das heißt, es gibt Tierhaltung und Pflanzenbau in einem Betrieb, also das Betriebsmodell welches in der Landwirtschaft einem geschlossenen Wirtschaftskreislauf am nächsten kommt. Nachdenklich machte mich die Tatsache, dass die Milchproduktion nur aufgrund eines zweiten Standbeines, hier war es der Ackerbau, wirtschaftlich darstellbar ist. Während in Deutschland in der Öffentlichkeit immer von einer zu hohen Tierdichte die Rede ist, haben wir in Thüringen eine viel zu geringe Tierzahl pro Hektar. Tiere gehören zu einer nachhaltigen Landwirtschaft zwingend dazu. Denn wo soll der naturverträgliche Dünger der Zukunft herauskommen, wenn nicht hinten aus dem Tier? Für mich wurde in den Gesprächen deutlich: Wir müssen den Praktikern besser zuhören. Nach den Milchpreiskrisen der vergangenen Zeit, können die praktischen Auswirkungen der Düngeverordnung zur Existenzbedrohung werden. Es besteht die Gefahr, dass das  eigentliche Ziel, nämlich die Nitratbelastung in den Gewässern zurückzudrängen, ins Gegenteil verkehrt wird. Durch die Zwangslage, in die die Landwirte mit der enorm streng  regulierten Gülleausbringung gebracht werden, besteht die Gefahr, dass organischer umweltverträglicherer Dünger verstärkt durch Mineraldünger ersetzt wird bzw. die in Thüringen ohnehin schon gefährdete Tierproduktion noch weiter reduziert wird. Der Künstler Friedensreich Hundertwasser hat es auf den Punkt gebracht: „Scheisse wird zu Gold. Es befriedigt sehr, so immer reicher zu werden. Der Kreislauf ist geschlossen.“  Wir müssen den organischen Dünger den wir haben, also Gülle, Mist und Kompost, veredeln. Er wird mit der kommenden Phosphorkrise das Gold der Zukunft sein. Da heißt, wir brauchen eine bessere Stickstofffixierung, eventuell durch Güllekompostierung oder andere Verfahren, die es noch zu erforschen gilt. Damit tun wir auch... Weiterlesen


Steffen Much

Aus dem Saale-Holzland-Kreis

Marit Wagler besuchte ihren derzeitigen Wahlkreis zur Gesamtmitgliederversammlung und Nominierung für die Landtagskandidaturen am vergangenen Sonnabend. Nominiert wurden Steffen Much für den Saale-Holzland-Kreis Nord (WK 36) und Markus Gleichmann für den SHK Süd (WK35). Weiterlesen


Steffen Much

Crossener Senioren im Thüringer Landtag

Zu einer guten Tradition ist es geworden, dass Menschen aus den verschiedenen Wahlkreisen den Thüringer Landtag besuchen. Gestern lud Marit Wagler, MdL ( DIE LINKE ), Mitglieder des Crossener Seniorenvereins dazu ein.Nach einer launigen Anreise stand als erstes die Besichtigung der Thüringer Kloßwelt Heichelheim auf dem Programm.DAS Nationalgericht neben der Thüringer Bratwurst. Herkunft, Herstellung und Vermarktung wurden anschaulich dort dargestellt. Ein sehenswertes Museum, welches zu einem zweiten Besuch geradezu einlädt! Danach ging es nach Erfurt zum Landtag, wo schon das Mittagessen auf die 47-köpfige Reisegruppe wartete. Nach einer Einführung durch den Besucherdienst war es soweit, die Teilnehmer durften das Plenum und die Abgeordneten live von der Besuchertribüne aus verfolgen. Anschließend stand die Abgeordnete Marit Wagler der Reisegruppe im persönlichen Gespräch zur Verfügung, wobei die thematische Vielfalt von Land-und Forstwirtschaft über Kommunalpolitik bis zur weltweiten Bewegung Fridays For Future reichte. Mit vielen neuen Eindrücken versehen bedankten sich die Senioren für den ereignisreichen Tag und traten die Heimreise nach Crossen an. Weiterlesen


Natur geht uns alle an !

BUND Landesversammlung 2019 - Es war und ist eine gute Legislatur für die Umweltpolitik. Wir haben viel geschafft, ein neues Wassergestetz, das Thüringer Grüne Band Gesetz, die Novelle des Thüringer Landesnaturschutzgesetzes und das Klimagesetz. Das wird auch wahrgenommen und gibt Kraft für die Zukunft. Denn Fridays for Future bringt es auf den Punkt: wir haben noch sehr viel zu tun! Weiterlesen


1.Mai in Leinefelde

Unsere Bundestagsabgeordnete Kersten Steinke und der DGB waren auch dabei. Nach offizieller Lesart herrscht in Deutschland Beschäftigungszuwachs und Fachkräftemangel. Die Gelegenheit ist also günstig verstärkt endlich auch von Arbeitnehmerseite Forderungen zu stellen. Unsere Vorfahren haben Produktivitätszuwächse immer in Arbeitszeitverkürzung umgesetzt – den arbeitsfreien Sonntag, die 40-Stundenwoche und den 8- Stundentag. Die Arbeitgeberverbände fordern stattdessen - vor dem Hintergrund der Digitalisierung - mehr Flexibilität von den Beschäftigten. Eine Wochenarbeitszeit von 48 h. Außerdem soll die gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit von 11 h aufgeweicht werden. Es wird höchste Zeit! Wir müssen unseren gerechten Anteil am technischen Fortschritt, an mehr Lebenszeit einfordern. Deshalb Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich. Weiterlesen


Steffen Much

Todesmarschgedenken in Eisenberg

Am 11. April jährte sich zum 74. Mal der Tag des Todesmarsches des KZ Buchenwald durch Eisenberg. Bürger unserer Stadt, Schüler der Regelschule und des Gymnasiums, Marit Wagler (DIE LINKE)- Abgeordnete des Thüringer Landtages, Bürgermeister Kieslich (CDU), der 1. Beigeordnete des SHK, Johann Waschnewski (CDU), Vertreter der Kirchen und der SPD waren der Einladung der LINKEN gefolgt und haben gemeinsam der damaligen Ereignisse gedacht. Steffen Much (DIE LINKE) schilderte die Ereignisse von 1945 mit eindringlichen Worten und gemahnte die Jugendlichen, dass es an Ihnen sei, so etwas in Zukunft nicht mehr zuzulassen. „A Barg Schich“ ein Gedicht des jüdischen Dichters Moische Schulstein wurde u.a. von den Jugendlichen vorgetragen. Nicht nur Buchenwald und Auschwitz, nein, die Ereignisse fanden auch hier in unmittelbarer Nähe statt, so Ingo Lippert (SPD) der an die Ermordung von Häftlingen in der Region Bad Klosterlausnitz erinnerte. In ihren Reden gingen auch der Bürgermeister und der 1. Beigeordnete auf die Verantwortung des Einzelnen und unserer Gesellschaft ein. Abgerundet wurde die Gedenkstunde mit dem Lied „Die Moorsoldaten“ und dem Buchenwaldlied, welches die Jugendlichen so noch nie gehört hatten. Gemeinsam wurden vor dem Gedenkstein in der Friedrich-Ebert-Straße Blumengestecke zur Erinnerung niedergelegt. Eine Bürgerin aus Eisenberg schilderte spontan anhand von Zeitzeugenberichten aus ihrer eigenen Familie die Vorkommnisse von damals - das Klappern der Holzpantinen auf dem Kopfsteinpflaster ist in ihrer Familie in tiefer Erinnerung geblieben. Alle Anwesenden bekräftigten, dass sich dies nie wiederholen darf, dazu bedarf es aber aller Anstrengungen. Sorgen wir gemeinsam dafür ! Weiterlesen


Steffen Much

Direktkandidatin für das Eichsfeld

Am vergangenen Freitag fand in Worbis der Kreisparteitag der LINKEN im Eichsfeld statt. Gastredner Andre Blechschmidt, MdL, informierte ausführlich über die neuesten Gesetzesinitiativen von R2G. Höhepunkt der Veranstaltung war die Nominierung der Kandidatinnen für die kommende Landtagswahl. Gewählt wurden für den Wahlkreis Eichsfeld I Marit Wagler und für den Wahlkreis Eichsfeld II Sigrid Hupach. Frauen Power aus dem Eichsfeld - ein spannender Wahkampf liegt vor uns ! Weiterlesen


Steffen Much

Pokalübergabe beim Eisenberger Mühltallauf

Zum 48. Mal fand in Eisenberg der traditionelle Mühltallauf statt. Damit ist dieser sogar älter als der legendäre Rennsteiglauf. Die SportlerInnen starten in verschiedenen Kategorien, wie Bambinilauf für die Jüngsten ( 750m ), den Einsteigerläufen über 3 und 5 km, dem Hauptlauf mit 15 km und auch verschiedene Geherdisziplinen wurden angeboten. Marit Wagler hat die jungen SportlerInnen des weiblichen Nachwuchses mit einer Pokalspende unterstützt. Am Rande des Laufes fanden dabei auch viele Gespräche mit den Organisatoren und Lokalpolitikern statt. Weiterlesen


Steffen Much / Marit Wagler

Veranstaltung des Blinden- und Sehbehindertenverbandes anlässlich des Internationalen Frauentages

Auf Einladung des Blinden-und Sehbehindertenverbandes im Eichsfeld besuchte Marit Wagler ( MdL ) anläßlich des Internationalen Frauentages die Kreisgruppe im Eichsfeld. Der Blinden - und Sehbehindertenverband Eichsfeld bedankte sich für die Erhöhung des Sehbehindertengeldes  von 270 Euro auf 400 Euro seit Juli letzten Jahres seitens der Thüringer Landesregierung.  Gleichzeitig wurde eine anteilige Entschädigung auch für hochgradig Sehbehinderte angeregt und gewünscht. Ein weitere Thema war die Rentenungerechtigkeit bei DDR-Geschiedenen. 2019 feiert Deutschland  100 Jahre Frauenwahlrecht. Trotz  der formalrechtlichen Gleichstellung in Deutschland besteht immer noch eine große Ungerechtigkeit in der wirtschaftlichen Gleichstellung der Frau. Pflege und Familienarbeit werden nicht nur nicht entlohnt, sondern führen zu handfesten Nachteilen besonders in der Alterssicherung. Dies spüren vor allem auch DDR-geschiedene Frauen. Diese werden doppelt diskriminiert. Im Bundestag sitzen derzeit ca. 30 % Frauen. Da dies von einer Gleichberechtigung noch weit entfernt ist steht  DIE LINKE dafür , eine gerechte Frauenquote in allen Lebensbereichen grundsätzlich zu erreichen. DIE LINKE setzt sich als einzige im  Bundestag vertretene Partei für eine gerechte Rentenüberleitung der DDR-Geschiedenen ein. Weiterlesen


Silke Senge

Spendenübergabe "Alternative 54 e.V."

Alternative 54 e.V. spendet für Blinden- und Sehbehindertenverband Besuch in Beratungsstelle Landtagsabgeordnete Marit Wagler besuchte kürzlich die überregionale Beratungsstelle „Blickpunkt Auge“ des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e. V. in Heilbad Heiligenstadt. Die Abgeordnete ist kürzlich als Nachrückerin in den Thüringer Landtag und die Linksfraktion eingezogen. Es war die erste Stippvisite in ihrem Wahlkreis. Großes Interesse zeigte sie an der wichtigen Arbeit des gemeinnützigen Verbandes im Landkreis Eichsfeld zum Wohle blinder und sehbehinderter Menschen. Beratungsstellenleiterin Silke Senge erklärte ihr eine Auswahl von sprechenden und tastbaren Hilfsmitteln für Blinde und Sehbehinderte: Armbanduhren, Küchenwaage, Taschenrechner oder Kurzzeitwecker. Tastbare Spiele ermöglichen es, gemeinsam mit Sehenden Domino oder Skat zu spielen. Verschiedene Simulationsbrillen versetzten die Landtagsabgeordnete in die Welt eines Blinden und zeigten auf, mit welchen Einschränkungen diese Menschen ihren Alltag bestreiten. An der Punktschriftmaschine ließ sie sich die heute weltweit gültige Blindenschrift nach dessen Erfinder Louis Braille erklären. Neben der Punktschrift wurde außerdem über weitere Möglichkeiten der Mobilität gesprochen. Langstock und Blindenführhund sind ebenfalls wichtige Hilfen im Alltag. Ein Modell von einem Führhund befindet sich in der Beratungsstelle. Seit 1991 gibt es das Schulprojekt „Behinderte im Alltag – Vortragsreihe vor Schülern und Pädagogen“. Bisher wurden so über 2.800 Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 11 im Landkreis Eichsfeld im Rahmen der „besonderen Unterrichtsstunde“ für die Situation blinder und sehbehinderter Menschen sensibilisiert. Für dieses Projekt und weitere Aufgaben des Verbandes überreichte Marit Wagler einen Scheck des Abgeordnetenvereins „Alternative 54 e. V.“ an den Kreisvorsitzenden Ralf Lindemann. Silke Senge Im Foto (v.l.): Landtagsabgeordnete Marit Wagler, Mitarbeiterin Sigrid Hupach... Weiterlesen


Steffen Much

Landwirtschaft im Eichsfeld

Am vergangenen Freitag besuchte Marit Wagler ihren Wahlkreis, das Eichsfeld.  Auf dem Programm standen der Besuch des "Inselhofes" in Dietzerode, wo neben der Tierhaltung-Schafe, Rinder und Schweine- auch eine Brennerei zu besichtigen war. Im Anschluß daran gab es ein Arbeitsessen in der "Schmiede" in Asbach mit ökologisch wirtschaftenden Landwirten und der Besuch der Schäferei. Zum Abschluß fand ein Pressegespräch mit der TLZ und eine Gesprächsrunde mit Genossinnen im Büro in Heiligenstadt statt. Weiterlesen

Aus dem Pressebereich im Thüringer Landtag

Linksfraktion schlägt Birgit Keller vor

Die Fraktion DIE LINKE wird zur konstituierenden Sitzung des Landtages die derzeitige Ministerin für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten und für DIE LINKE mit Direktmandat gewählte Abgeordnete Birgit Keller als Landtagspräsidentin vorschlagen. Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, begründet: „Birgit Keller ist über Parteigrenzen hinweg anerkannt und geachtet. Sie hat in verschiedenen Positionen sowohl als Landtagsabgeordnete, Landrätin als auch als Ministerin bewiesen, hochkomplexe Themen und Verwaltungsstrukturen fachlich und menschlich erfolgreich vorantreiben und leiten zu können. Die Landespolitikerin Keller wird thüringenweit als gesellschaftspolitische Brückenbauerin geschätzt. Wir sind überzeugt, dass sie die nun anstehenden schwierigen Diskussionsprozesse und vielschichtigen Arbeitsabläufe erfolgreich koordinieren und moderieren wird.“ Weiterlesen


9. November – geschichtsträchtiger Tag

Zum morgigen 9. November erklärt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Landtag und Landesvorsitzende der Linkspartei in Thüringen: „Der 9. November ist ein geschichtsträchtiger Tag, der uns bewusst macht, dass Grund- und Freiheitsrechte keine Selbstverständlichkeit sind. Weiterlesen


Karola Stange

Armutsfeste sanktionsfreie Grundsicherung statt Hartz IV

Zum heutigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz-IV-Sanktionen merken Ina Leukefeld, arbeitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, und Karola Stange, sozialpolitische Sprecherin, an: „Das halbherzige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zeigt: Hartz IV kann man nicht verbessern, nur abschaffen – zugunsten einer wirklich armutsfesten sanktionsfreien Grundsicherung, so wie das die LINKE schon seit Beginn des Hartz-IV-Systems als Gegenmodell fordert. Nichtsdestotrotz ist das Urteil ein weiterer Schritt im Kampf für komplette Sanktionsfreiheit. Unser Ziel bleibt die Überwindung von Hartz IV.“ Weiterlesen