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Foto: photo.tepco.co.jp

Dr. Marit Wagler

10 Jahre nach Fukushima-Katastrophe

Am 11. März jährt sich die Nuklearkatastrophe von Fukushima zum zehnten Mal. Der Atomausstieg ist in Deutschland beschlossene Sache. „Jetzt ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass der Strombedarf der Zukunft nicht durch Atomstromimporte, sondern zu 100 Prozent regenerativ und regional erzeugt wird. Denn eines ist klar: Die Frage der Endlagersuche ist europaweit noch nicht geklärt“, erklärt Dr. Marit Wagler, Sprecherin für technischen Umweltschutz der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

Am 11. März jährt sich die Nuklearkatastrophe von Fukushima zum zehnten Mal. Der Atomausstieg ist in Deutschland beschlossene Sache. „Jetzt ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass der Strombedarf der Zukunft nicht durch Atomstromimporte, sondern zu 100 Prozent regenerativ und regional erzeugt wird. Denn eines ist klar: Die Frage der Endlagersuche ist europaweit noch nicht geklärt“, erklärt Dr. Marit Wagler, Sprecherin für technischen Umweltschutz der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

„Neben geologischen Kriterien sollte bei der Endlagersuche auch die nukleare Vorbelastung berücksichtigt werden. Thüringen ist durch den Bergbau der Wismut bundesweit bereits mit dem größten Volumen an radioaktiven Altlasten belastet. Auch sollte berücksichtigt werden, dass Thüringen nie Atomstrom produziert hat und deshalb auch nie von den Erträgen der nuklearen Stromproduktion profitieren konnte. Deshalb gehört ein Endlager nicht nach Thüringen“, betont Marit Wagler.

Radioaktiv strahlender Abfall werde noch für unzählige Generationen ein Problem sein. Doch auch die Verstromung fossiler Rohstoffe, dem darauf folgenden CO2-Ausstoß und Klimawandel, stelle künftige Generationen vor erhebliche Probleme. „Deshalb kann die Antwort nur lauten: Wir setzen auf 100 Prozent erneuerbare Energie. Fukushima und  Tschernobyl haben die desaströsen Auswirkungen von Atomstrom gezeigt. Global denken, regional handeln, das heißt für DIE LINKE, Verantwortung für heutige und künftige Generationen zu übernehmen und weiter für eine dezentrale, regionale und erneuerbare Energieversorgung zu kämpfen.“