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Marit Wagler

Ausreichende Finanzierung von Waldumbau und Klimaschutz ist notwendig

Anlässlich der heutigen Landtagsdebatte zum Zustand der Wälder und der damit verbundenen Probleme von Waldbesitzern, Forstschutzmaßnahmen sowie die Klimaanpassung der Wälder zu finanzieren, erklärt die Forstpolitikerin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Marit Wagler: „Das Waldsterben in Folge von extremen Witterungseinflüssen überfordert die Leistungsfähigkeit der Waldbesitzer. Nur mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung durch EU, Bund und Land kann die Rettung des Waldes durch Umwandlung in klimastabile Mischwälder abgesichert werden. Deshalb fordere ich eine an die europäische Landwirtschaftsförderung angelehnte Flächenförderung, die Gemeinwohl- sowie Klimaschutzleistungen der Waldbesitzer vergütet!“

Anlässlich der heutigen Landtagsdebatte zum Zustand der Wälder und der damit verbundenen Probleme von Waldbesitzern, Forstschutzmaßnahmen sowie die Klimaanpassung der Wälder zu finanzieren, erklärt die Forstpolitikerin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Marit Wagler: „Das Waldsterben in Folge von extremen Witterungseinflüssen überfordert die Leistungsfähigkeit der Waldbesitzer. Nur mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung durch EU, Bund und Land kann die Rettung des Waldes durch Umwandlung in klimastabile Mischwälder abgesichert werden. Deshalb fordere ich eine an die europäische Landwirtschaftsförderung angelehnte Flächenförderung, die Gemeinwohl- sowie Klimaschutzleistungen der Waldbesitzer vergütet!“

Dabei müsse sichergestellt werden, dass Forstschutz und Waldumbau nicht an der fehlenden Handlungsfähigkeit von Waldbesitzern auf Grund unklarer Eigentumsverhältnisse, fehlender Grundstückserreichbarkeit oder an Liquiditätsproblemen scheitern. Langfristig sieht Wagler die Notwendigkeit eines europäischen Waldfonds, da nur auf diesem Weg die Chance besteht, Wettbewerbsverzerrungen durch unterschiedliche Förderung betroffener Waldbesitzer in den einzelnen Mitgliedsstaaten zu umgehen und endlich in den notwendigen Größenordnungen helfen zu können.

Auf Grund des aktuellen Versagens des Holzmarktes in Folge des Überangebots an Schadholz geraten neben den Waldbesitzern auch forstliche Unternehmer und die holzverarbeitende Industrie unter Druck. Deshalb müssen aus Sicht der Abgeordneten auch diese Unternehmen zielgerichtet unterstützt werden. Welcher Weg dabei zum Ziel führt, muss noch geklärt werden. „Wir werden die Gelder für die Umsetzung des Kabinettsbeschlusses ‚Aktionsplan Wald 2030ff‘ in den kommenden Landeshaushalten mit Hilfe der bereitgestellten Bundesmittel zur Verfügung stellen müssen. Das weitere Vorgehen sollte in den Fachausschüssen besprochen werden“, erklärt die Abgeordnete abschließend.